Liebe Freunde, Bekannte und Verwandte,
auch wenn ich mich nur sehr selten nach Deutschland melde, so geht es mir gut, hier im bettelarmen Burundi.
Ich habe mich gut eingelebt, aber trotzdem ist das Leben hier nicht immer einfach, wenn man täglich mit Armut, Krankheit, Kriegsfolgen und Rassismus konfrontiert wird.
Doch es entwickelt sich einiges hier und es geht einer besseren Zeit entgegen.
Leider macht sich Weltwirtschaftskrise aber auch in Burundi bemerkbar – steigende Lebensmittelpreise erschweren die Unterhaltung der Projekte der Fondation Stamm, andere Hilfsorganisationen haben ihre Unterstützung für unsere Organisation ganz zurückgezogen, die Inflation tut ihr übriges.
Außerdem streiken derzeit die Tankstellen in Burundi, weil sie das Benzin nicht zu dem von der Regierung festgelegten Preis verkaufen wollen, schließlich haben die Tankstellen es zuvor teurer eingekauft. Benzin gibt’s daher momentan nur auf dem Schwarzmarkt zu einem entsprechenden Preis…
Jeder Burundi Francs wird zweimal umgedreht – Miete, Essen, Schulgeld und Gehälter stehen an erster Stelle, für andere Projekte bleibt daher einfach nichts mehr übrig.
Anlässlich des „Fests der Liebe“ habe ich mit meinen Mitfreiwilligen einen kleinen Spendenaufruf verfasst, der als Link in diesen Artikel eingefügt ist, und von den von uns geplanten Projekten berichtet, die eine Finanzierung benötigen.
Demnach würde ich mich sehr darüber freuen, könntet ihr uns in unserem Vorhaben unterstützen.
Vielen Dank – Murakoze cane!
Eine besinnliche Adventszeit und fröhliche Weihnachten
wünscht euch
euer Cornelius